Startseite -> Konzertberichte -> 3. Dezember 2005 in Leipzig

 
Mit ein paar Bier im Rucksack und den Pfeffi in der Hand starteten wir unseren Kurzausflug nach Leipzig. 18.03 nahmen wir im Zug Platz und öffneten unsere erste Flasche. In Bitterfeld stiegen noch einige Dessauer zu und die Stimmung wurde immer besser.
Im good old Leipzig angekommen und nach weiten geleerten Flaschen hieß unser Ziel Meckes. Zeitgleich mit uns kamen die Chemie Leipzig Fans im Bahnhof an. Lustige Fangesänge und ein Haufen von A.C.A.B.’ern machten uns den Weg zu Meckes schwer, also entschieden wir uns für eine Bratwurst und lecker Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt.
Nach einem kurzen Zwischenstop am Mellory trieb es uns nun zum Glühwein - und Bartwurststand. Glühwein mit Schuss war angesagt. Als auch diese Becher leer waren, ging es zur Straßenbahn. Es wurde gepflegt „Schwarzgefahren“ und ein paar Lackritzschnecken verputzt.
Pinkelpause!
Jetzt ging es zum Dönermann. Auf den Weg zum Conne wurden noch die restlichen Flaschen geleert - das Konzi konnte beginnen. Nach einiger Zeit anstehen waren wir nun endlich drin. Schnell wurden die Jacken abgegeben und dann erst mal was zu trinken geholt. Becks bzw. Becks Lemon stand auf dem Programm.
Die Murder Junkies bauten auf und wir postierten uns. Der Mob in der volle Halle setzte sich in Bewegung und der Abend fing richtig an. Die Murder Junkies legten eine gute Show hin. Besonders der „nackte“ Drummer hatte sichtlichen Spaß.
Jetzt holten wir uns noch ein paar Getränke, denn die nächste Band waren "Die Broilers" aus dem schönen Düsseldorf. An der Bar traf man fast schon typisch die Dessauer an, die den Weg ins Conne Island nun auch gefunden hatten.
Jetzt postierte sich G-Town in der ersten Reihe. Die Broiler legten wie immer eine Hammershow hin. Eine gute ¾ Stunde sorgten sie für eine unglaublich - geniale Stimmung in Leipzig. So das man wünschte, der Abend würde niemals Enden. Den Anfang machten sie der 3 Songkombo "Laster und Sünde", "Eine Nation" und Glück auf". Dann folgten "Nur die Nacht weiss", "Heimat" (was ja eigentlich von VolXsturm ist. DArum denken wir das dieses lied der Split Beitrag der Jungs und des Mädels ist), "Mit einem Fuß im Grab", "Fackeln im Sturm" und "ich sah kein Lich". Es ging dann mit einer bunten Mischung aus allen Alben weiter. Nach "Schenk mir eine Blume" war dann Schluss.
Denkste - Sie mussten noch Zugabe spielen und die Bestand aus "Geister die ich rief", "Weg von den Straßen" und dem Cash Classiker "Ring of Fire".  Doch nach der Zugabe war dann mit den Düsseldorfern (leider diesmal ohne Ines) wirklich Schluss und wir Außeratem. Da Musste erst mal etwas Kühles für die Kehle her.
Nun traten Springtoifel auf. Die „alten“ Männer legten wie schon die Broilers ne klasse Show. Hin 3 Paletten Büchsenbier, 2 Weihnachtsbäume und ein Lied das nicht Enden wollte war ihre Resonanz.
Das Büchsenbier würde in die Menge geworfen und dann eine Dreckschwein Party veranstaltet.
Die Weihnachtsbäume standen link und rechts auf der Bühne. Dort standen sie jedoch nicht lange. Man fand sie in der Menge wieder. Duften Weihnachtsbaum Pogo nennt sich das würde ich sagen.
Springtoifel überzogen ganz schön ihre Show und zum Shluss hörte sich jedes Lied gleich an. Das war das einzige Manko.
Jetzt wurde noch schnell Pfand abgegeben und die Jacken geschnappt. Alles sammelte sich draußen und wir zogen weiter. Ziel war das Werk 2. Da sollte noch ne Ska Party sein. Dort angekommnen traf am erst mal halb G-Town. Es war nichts mehr los beim Ska, also ging es zum Bahnhof. Zwischendurch wurde noch ein preiswerter Döner verputzt und ein Glühwein getrunken.
Bei Meckes angekommen boten uns einige Skins noch eine lustige Show mit der MC D Klobürste. Auch hier waren wieder unser Grünen Freunde am Start. Konnten aber gegen die Skins nichts ausrichten. Die Hälfte unsere Crew schlief jetzt schon auf den Tischen ein und gegen 4.50 Uhr stiegen wir dann auch in den Zug in Richtung Heimat ein. Unsere verschlafene Truppe trank die letzten Tropfen Peffie und die letzten Flaschen Bier. Nach einer kurzen Würstchenschlacht ging es dann ziemlich verschlafen los.
Nach 45 Minuten grüßte uns der Bahnhof und wir waren pünktlich zu Hause. Ein kurzes Tschüss waren die letzten Worte. Wir trennten uns und es ging es ins Bett.
Mein Resultat des Abends: sehr viel getrunken, viel gegessen, geile Mucke, geile Shows, blaue Flecken am ganzen Körper, de Playlist von Sammy, den Stick vom Andi und alles im allem nen extrem geilen Tag gehabt.
Was will man mehr?! Bis zum nächsten mal …

Lulu aus G-Town